Sonstiges aus dem Garten

Einen Zen Garten gestalten

Die Steingärten in Deutschland sind oft bunt und rustikal. Japanische dagegen wirken oft schlicht, einfach und klar. Ein japanischer Steingarten, sprich also ein Zen-Garten, besticht durch seine ordentliche Organisation und die klaren Linien. Dieser kommt ohne bunte Blumen, Wasser oder sonstige optische Highlights aus, denn der Garten hat seinen Ursprung im Buddhismus und wird hier als Ort der Meditation und Ruhe genutzt. Nur wie gestaltet man einen japanischen Zen Garten?

Die vier Elemente des Zen-Garten

Die Regeln des Zen sind eine Tradition deren Anfänge mehr als 2000 Jahre zurück liegen. Diese Zen-Regeln besagen zum Beispiel, welche vier Elemente in einen japanischen Steingarten gehören. Zu diesen vier Elementen zählen Steine, Bäume, Sand (Wasser) und Moos, wobei jedes dieser Elemente seine eigene Bedeutung hat.

 

  • Steine: Steine stehen für Tiere, die in der Natur eingebunden sind. Außerdem sind sie den vom Himmel absteigenden Göttern gewidmet.
  • Bäume: Bäume sollen das Leben in einem Zen Garten symbolisieren. Sie regenerieren sich stetig und wachsen immer weiter.
  • Sand (Wasser): Eigentlich spielt Wasser im Zen Garten eine zentrale Rolle. Der Einfachheit halber setzt man aber auf Sand. Daher findet man auch überall Wellen in den Sand geformt. Die Übungen mit der Harke werden auch als meditative Übung betrachtet.
  • Moos: Das Moos steht für Weisheit und dient gleichzeitig als Spender für Feuchtigkeit. Neben Bäumen ist Moos die einzige Wuchsform, die in Zen Gärten erlaubt ist.

Die richtige Planung im Zen Garten

Bevor die Arbeit so richtig beginnt, heißt es erst mal Stift und Papier bitte. Um eine richtige Harmonie im Zen Garten zu bekommen ist eine genaue Planung noch wichtiger als bei traditionellen Gärten. Die Kiesflächen sollte genau geplant sein, da alle Kiesbereiche ausgehoben werden müssen und unnötiges graben in den meisten Fällen vermieden werden will.

Welche Bäume dürfen es denn sein?

Im traditionellen Zen Garten dürfen nur Bonsai Bäume und vereinzelt auch Moos gepflanzt werden. Das schränkt die Auswahl aber nicht zwangsläufig ein. Es gibt eine große Vielfalt an Moosen und auch Bonsai Bäume sind in sämtlichen Arten vorhanden.

Gartenfiguren und Skulpturen dürfen nicht fehlen

So wie auch in jedem anderem Garten Stil, dürfen auch im Zen Garten keine Figuren und Skulpturen fehlen. Allerdings wird auch hier auf schlichte und einfache Formen geachtet. Schlichte Laternen die wie kleine Tempel wirken sollen hier zur stillen Meditation einladen.

Fazit

Der Zen Garten ist ein interessantes Thema und lädt hervorragend zum Entschleunigen ein. Einfach mal die Seele baumeln lassen.

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